Keine Angst vor Implantaten

Rund 450.000 werden jedes Jahr in Deutschland eingesetzt – Tendenz steigend.

Mit 16 Jahren Erfahrung und über tausend eingesetzten Implantaten ist der Celler Zahnarzt Andreas Nabizad bestens vertraut mit der Implantologie. proGesundheit Celle befragte ihn nach seinen Erfahrungen und den neuesten Trends.

Wie funktioniert ein modernes Zahnimplantat?


Zahnarzt Andreas Nabizad
: „Implantate ersetzen Zahnwurzeln und erfüllen mehrere Aufgaben. Rechtzeitig eingesetzt verhindern sie weitgehend ein Schrumpfen des Kieferknochens nach dem Zahnverlust. Wie die natürliche Wurzel den Zahn im Kiefer verankert, so ermöglichet es auch ein Zahnimplantat, einzelne Zähne oder vollständige Prothesen fest im Kieferknochen zu fixieren. Die am häufigsten verwendeten Zahnimplantate bestehen aus sehr gut verträglichem Titan. Verändert haben sich in den letzten Jahren die Form und die Oberfläche der Implantate, wodurch die Einheilung sicherer und die Einheilzeit verkürzt werden konnten.“

Einzelzahn Front 2Wie plant man das Einsetzen des Implantats?


Zahnarzt Andreas Nabizad
: „In den meisten Fällen benötigt man ein konventionelles Röntgenbild und eine laborgefertigte Führungsschablone. Bei der Versorgung sehr schwieriger anatomischer Situationen gibt es die Möglichkeit der computernavigierten Implantation mithilfe von 3-D Röntgenaufnahmen. Diese sind natürlich mit einem höheren finanziellen Aufwand und erhöhter Strahlenbelastung verbunden.“

Wie lange dauert die Behandlung?


Zahnarzt Andreas Nabizad:
„Die Behandlung von der Planung bis hin zur endgültigen Versorgung dauert in der Regel mehrere Monate. Damit die Implantate gut einheilen, sollte man eine Heilungsphase von ca. zwei Wochen veranschlagen.Es hat sich nach meiner Erfahrung sehr bewährt, Implantate vor ihrer endgültigen Versorgung in Ruhe einheilen zu lassen.“


Was sind die Vorteile für den Patienten?


Zahnarzt Andreas Nabizad:
„Die feste Verankerung eines Zahnimplantats im Kiefer nach dem natürlichen Funktionsprinzip von Zahnwurzeln bietet einen hohen Tragekomfort für Patienten. Die Aussprache bleibt unverändert, man kann kräftig zubeißen und Nahrung gut zerkleinern. Nachbarzähne müssen nicht eingeschliffen werden und bleiben erhalten. DieLebensdauer von Zahnimplantaten beträgt ca. 10-20 Jahre, in günstigen Fällen auch länger.“


Fehlende unten 2Gibt es Risiken?


Zahnarzt Andreas Nabizad
: „Zum Glück gibt es bei Zahnimplantaten keine Abstoßungsreaktionen des Körpers wie z.B. bei transplantierten Organen. Allerdings kann es zu Entzündung des umliegenden Knochengewebes kommen. Um das Infektionsrisiko gering zu halten und einem möglichen Implantatverlust vorzubeugen ist Hygiene wichtig, besonders während der Einheilung und im ersten Jahr. Wie auch die natürlichen Zähne müssen Zahnimplantate wegen der Infektionsgefahr regelmäßig kontrolliert werden.“ 
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