Schwangerschaftsstreifen adé

dr-friedrich-wilhelm-von-heslerEin schöner Bauch – straff und mit glatter Haut auch nach mehreren Schwangerschaften – ist Wunschtraum vieler Frauen.

Dr. Friedrich-Wilhelm von Hesler

Was durch eine Bauchdeckenstraffung erreicht werden kann beschreibt Dr. Friedrich-Wilhelm von Hesler, Facharzt für Plastisch-Ästhetische Chirurgie in Hannover.

Eine Schwangerschaft verändert die Haut jeder Frau. Auch wenn vielfach durch Rückbildung einiges erreicht werden kann, bleiben doch bei der Hälfte aller Frauen Schwangerschaftsstreifen zurück.

 

Dr. F.-W. von Hesler erklärt, wie es dazu kommt: „Betroffen ist meist die Haut am Bauch, den Brüsten und manchmal auch am Gesäß. Diese Regionen müssen sich durch den Gewichtsanstieg ca. ab dem 6. Monat stark dehnen. Übrigens treten Dehnungsstreifen nicht nur in der Schwangerschaft  auf. Auch bei Gewichtszunahme z.B. bei stärkerem Muskelaufbau wie beim Bodybuilding oder auch bei starker Gewichtsabnahme können Streifen entstehen. Man erkennt sie anfangs an der rötlichen Farbe. Sie verblassen später und werden dann weißlich. Die Gewebestruktur von Dehnungsstreifen ähnelt der von Narbengewebe.“

 

Aber auch tiefer liegende Schichten können betroffen sein, wenn etwa das Bindegewebe (die Faszien) überdehnt wurde und sich ein „Kugelbauch“ bildet, der auch nach der Schwangerschaft nicht verschwinden will und sich nicht mehr einziehen lässt. Dr. von Hesler: „Wenn hier Sport und Diäten nichts nützen, kann die Plastisch-Ästhetische Chirurgie mit einer Bauchdeckenstraffung helfen. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt. Dabei werden die Muskeln gestrafft und die überschüssige Haut entfernt. Bei sehr großem Hautüberschuss kann auch der Bauchnabel versetzt werden, damit sich wieder ein ästhetisch stimmiges Bild ergibt. Die Naht wird hierbei möglichst in den Schambereich gelegt, damit sie später vom Slip oder dem Bikinihöschen verdeckt wird und nicht auffällt.“
Einige Zeit nach dem Eingriff muss noch ein Kompressionsmieder getragen werden, um ein gutes Ergebnis zu erreichen.

 

Gabriela Teichmann

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