Schlaflos im Kinderzimmer

Einschlafstörungen

Wenn Babys und Kleinkinder nicht einschlafen können brauchen Eltern Geduld und eine klare Strategie.

Alleine einschlafen ist nicht einfach, schöner ist es, wenn neben dem Kinderbett Mama oder Papa sitzen und singen oder später vorlesen. Das beruhigt Babys am besten. Im Fachjargon nennt sich diese Schlafbegleitung „camping out“, erläutert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Das Kind soll lernen alleine einzuschlafen, deswegen sollen die Eltern „draußen ausharren“, und nicht kuschelig das Kind im Arm halten oder herumtragen. So lernt das Baby sich sicher zu fühlen und zu entspannen. Wenn es die Augen schließt, ist ein guter Zeitpunkt, das Zimmer zu verlassen.

 

Wacht das Kind später wieder auf und möchte beruhigt werden, empfehlen die Experten das ‚controlled comforting‘ (‚kontrolliertes Beruhigen‘). Dabei reagieren Eltern zwar auf das Weinen des Kindes mit Aufmerksamkeit, aber nehmen das Kind nicht auf den Arm. Auch sollen sie mit immer größerer Verzögerung ins Kinderzimmer kommen. So sollen die Kinder die Fähigkeit entwickeln, sich selbst zu beruhigen und nach und nach alleine in den Schlaf finden.

 

Mit etwa sieben Monaten sollten Kinder nachts zwischen acht und zwölf Stunden durchschlafen. Das gelingt mit einem gleichbleibendem Schlafritual besser – egal ob Schlaflied, Wannenbad oder Gute-Nacht-Geschichte.

 

GT

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