Karies durch süße Babydrinks

Der Zahnreport der Barmer GEK stellt Defizite bei der Prävention frühkindlicher Karies fest.

Eine bessere Vorsorge ist notwendig, damit Karies bei Kleinkindern nicht zu langfristigen Schäden, unter anderem erhöhter Infektanfälligkeit, führt. Eine Studie der Universität Jena analysierte die Zahngesundheit von 661 Kindern zwischen 13 und 36 Monaten.

Bei 7,4 Prozent der Kinder wurde eine beginnende Karies festgestellt. 5,3 Prozent hatten bereits zahnmedizinisch behandlungsbedürftige Formen. Häufige Ursache: Besonders wenn Kleinkinder auch nachts und über längere Zeit mit dem Flaschensauger ernährt werden, führt dies oft zu Verfärbungen und Karies der Milchzähne. Zahnhygiene sollte von Anfang an eingehalten werden und auf Saft oder Schorle nach dem abendlichen Zähneputzen lieber verzichtet werden.

  • Gabriela Teichmann

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