Guillain-Barré Syndrom

Das GBS (Guillain-Barré Syndrom) ist eine äußerst seltene Erkrankung des peripheren Nervensystems mit unterschiedlichen Erscheinungsformen. Die Erkrankung wurde erstmalig 1859 beschrieben, bisher aber nicht intensiv erforscht.

Jährlich werden laut Statistik weltweit bis zu zwei Fälle auf 100.000 Menschen bekannt. In erster Linie werden die Muskulatur und die motorischen Fähigkeiten bei betroffenen Personen beeinträchtigt. Häufig berichten die Patienten über ein kribbelndes Gefühl in den Händen und Füßen oder sprechen von einer Taubheit der betroffenen Stellen.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung entwickeln sich diese Beeinträchtigungen der Sensorik immer mehr zu einer Muskelschwäche, die ihren Anfang häufig in den Beinen nimmt. Es kommt zu Schwierigkeiten beim Aufrichten aus der Hocke und dem Treppensteigen. Von den unteren Extremitäten greift das Guillain-Barré-Syndrom auf die Arme über und kann am Ende sogar zu Lähmungen der Atemmuskulatur führen.

Die GBS-Erkrankung ist heilbar, doch der Verlauf und die Dauer sind unterschiedlich. Neben akuten Formen des GBS kennt man den chronischen Verlauf, jeweils mit speziellen Unterscheidungen.

Bisher gibt es noch keine eindeutigen Ergebnisse für die Ursachen, doch können inzwischen Genesungsprozesse differenzierter und beschleunigter behandelt werden. Für eine medizinische und therapeutische Behandlung werden in den letzten Jahren ständig neue und hilfreiche Maßnahmen erfolgreich angewendet. Auch Selbsthilfegruppen haben dazu beigetragen. Betroffene, Angehörige oder Interessierte können telefonisch oder per Mail mit Rolf Gilbert, der selber von dieser Krankheit betroffen ist, Kontakt aufnehmen: Tel: 0 51 46-98 58 48 oder per E-Mail: info@gbs-aktive.de oder unter: www.gbs-aktive.de.

 

  • Sophie von Magnis

 

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