Pizza und Pasta – gar nicht so schlimm

Mediterrane Küche soll sehr gesund sein, belegen Studien immer wieder. Viel Fisch und Gemüse, Tomaten und Rotwein, Salate, hochwertiges Olivenöl, all das macht den Gesundheitsgrad der Kochtraditionen rund um das Mittelmeer aus.

Nun stehen aber auch Pizza und Pasta für die südländische Küche. Die beiden Gerichte sind jedoch wegen der vielen Kohlehydrate und wegen des Fettes als Kalorienbomben bekannt. Doch damit tut man ihnen unrecht. Nudeln an sich, vor allem solche, die aus Hartweizengries hergestellt sind, sind zwar kohlehydratreich, jedoch mit gedünstetem Gemüse oder leichten Soßen kombiniert durchaus gesund. Es sind hier die Sahne- oder Käsesoßen, die das Fett bringen.

Nun hat auch die Pizza, die mit bis zu 1200 Kalorien zu Buche schlagen kann, eine Ehrenrettung erfahren. Eine Mailänder Studie hat ergeben, dass Menschen, die zweimal wöchentlich Pizza essen, seltener einen Herzinfarkt bekommen, als Menschen, die Pizza meiden.

Es kann natürlich auch sein, dass Pizzaesser einfach entspanntere Menschen sind und schon durch den Genuss ihrem Herzen etwas Gutes tun. Wenn man aber bei der Zubereitung auf den Fettgehalt des Belags und einen dünnen Teig achtet, ist Pizza tatsächlich recht gesund und vom Kaloriengehalt her verträglich. Mit dünnem Teig, viel Gemüse und sehr wenig Käse darüber bringt eine Pizza nämlich nur um die 500 Kalorien auf den Teller.

Auf Salami und Schinken, einen dicken Boden und einen satten Käsebelag sollte man lieber verzichten. Dann kann man sich den Geschmack des Urlaubs ohne große Bedenken öfter Mal auf die Zunge legen.

  • Andrea Hoffmann

Schreibe einen Kommentar