Billige Beißer:

billige-beisserZahnersatz aus dem Ausland

Der Kassenanteil der gesetzlichen Krankenkassen bei der Zahnbehandlung ist in den letzten Jahren stetig gesunken. Viele Patienten suchen deshalb nach Alternativen und lassen sich im Ausland behandeln.

 

Auf der Grundlage des freien Dienstleistungsverkehrs ist dies in den Mitgliedsstaaten der EU erlaubt. Und die Kostenerstattung durch die eigene gesetzliche Krankenkasse möglich.

 

Durch die niedrigen Löhne, Mieten und Laborkosten vor Ort kann der Zahnersatz in Osteuropa billiger angeboten werden. Klingt nach Schnäppchens, ist es aber nicht in jedem Fall: Bei einer Zahnbehandlung im Ausland gibt es medizinisch Einiges zu bedenken und es drohen versteckte Kostenfallen. Wer im Ausland einen Zahnarzt aufsucht, gilt dort als Privatpatient, dem auch entsprechende Privatgebühren in Rechnung gestellt werden. In Deutschland werden dagegen nur

„Kassensätze“ erstattet. Auch die eigenen gesundheitlichen Vorbedingungen sollten bedacht werden. Da Zahnersatz meist am Ende einer umfangreichen Diagnostik und Vorbehandlung des Zahn-Mund- und Kieferbereiches steht, muss der Zahnhalteapparat frei von Entzündungen (Zahnfleischbluten und Zahnfleischtaschen) sein.

Alle Zähne müssen vital oder wurzelbehandelt sein. Bei schnellem Zahntourismus bleiben solche Erwägungen meinst unbeachtet, denn die Zeit ist zu knapp. Gespart wird auch oft am verwendeten

Material, und wenn dann nach Jahren herauskommt, dass verwendete Füllstoffe stark palladiumhaltig (Spargold) waren, hat so mancher Patient schon einen lange Leidensgeschichte hinter sich.

  • Gabriela Teichmann

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