Trinken im Alter

trinken-im-alterMenschen können Wochen ohne Nahrung auskommen, aber nur sehr wenige Tage ohne Flüssigkeit. Trinken ist lebenswichtig und unser natürliches Durstgefühl erinnert uns daran, unserem Körper ausreichend Flüssiges zuzuführen. Allerdings nimmt mit zunehmendem Alter bei vielen Menschen das Gefühl, Durst zu haben, ab. Flüssigkeitsmangel bis zur lebensbedrohlichen Austrocknung kann die Folge sein.

Zeichen für unzureichende Flüssigkeitszufuhr können trockene Schleimhäute, Mundtrockenheit, Verstopfung  oder schlaffe Haut sein. Flüssigkeitsmangel kann die Wirkung von Medikamenten verändern und Austrocknung kann zu Schwäche, Schwindel und Verwirrtheit führen, zu Kreislauf- oder Nierenversagen. Die Symptome sind ähnlich wie bei Herzerkrankungen oder Demenz. Daher wird eine Austrocknung zuweilen nicht oder erst spät erkannt.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt daher gesunden älteren Menschen eine regelmäßige tägliche Flüssigkeitszufuhr von gut zwei Litern. 1,5 Liter davon sollten über Getränke wie Tee, Wasser, verdünnte Säfte aufgenommen werden, die restliche Menge über die Nahrung, denn Obst, Gemüse, Salate, Milchprodukte oder Gerichte wie Suppen enthalten viel Flüssigkeit. Mit einer Trinkuhr oder einer täglich aufgestellten gefüllten Karaffe, die am Abend leer sein muss, kann man sich an das Trinken erinnern auch wenn der Körper es zu vergessen scheint.

  • Andrea Hoffmann

 

 

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