Weichmacher schädigen Zahnschmelz

Der Weichmacher Bisphenol A (BPA) wird vielen Plastikverpackungen und Behältern beigemischt. Nun wiesen Wissenschaftler nach, dass er den Zahnschmelz nachhaltig und irreversibel schädigen kann.

Lebensmittelverpackungen, Plastikdosen, Getränkebehälter – sie alle enthalten BPA. Untersuchungen haben ergeben, dass dieser Weichmacher unangenehme Nebenwirkungen haben kann.  Bereits geringe Konzentrationen wirken ähnlich wie weibliche Östrogene und können Entwicklungsstörungen, neurologische Schäden, ein schwaches Immunsystem, ein erhöhtes Krebsrisiko, speziell bei Brustkrebs, Verhaltens­auffälligkeiten, Unfruchtbarkeit bei Männern, Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Probleme hervorrufen.
Bei Kindern wirkt sich BPA negativ auf die Bildung des Zahnschmelzes aus. Die Kinderzähne werden brüchig, fleckig und schmerzempfindlich. Wissenschaftler vermuten, dass dies an den freigesetzten Bestandteilen der Trinkflaschen liegen könnte, besonders bei Dauernuckeln.

Alte Trinkflaschen wegwerfen

Vorsicht ist bei älteren Fläschchen geboten, bis 2011 durften BPA-haltige Fläschchen noch verkauft werden.  Beim Kauf sollte man auf den Hinweis „bpa-frei“ oder „bpa free“ achten. Oder lieber gleich ein Glasflasche kaufen.

 

  • Gabriela Teichmann

 

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