Machen Kuchen und Pommes das Gehirn träge?

Tests haben es belegt: Junkfood-Verzehr kann sich negativ auf die Gehirnleistung auswirken. Australische Wissenschaftler fütterten Testratten mit sehr fett- und zuckerhaltigem Futter – und bereits nach einer Woche litten diese unter Gedächtnisstörungen.

Auch der zweiten Testgruppe, die zwar gesundes Futter, aber dazu Zuckerwasser erhielt, ging es ähnlich. Sie konnten sich ebenfalls schlechter erinnern, wenn es um die Wiedererkennung von Orten ging. Die Tiere merkten zum Beispiel nicht mehr, wenn ein Gegenstand verrückt wurde. Grund: Sie litten unter Entzündungen im hippocampalen Bereich des Gehirns. Dieser wird mit der räumlichen Erinnerungsfähigkeit in Verbindung gebracht. Die Forscher der medizinischen Fakultät der University of New South Wales (UNSW) waren überrascht, vor allem darüber, dass die Störung der Wahrnehmung bereits nach so kurzer Zeit eintrat. Und darüber, dass auch nach Umstellung auf gesunde Kost die Ratten nicht wieder „normal“ reagierten.

Die Forscher fragen sich nun, inwieweit das „Cafeteriafutter“ (sehr fett- und zuckerhaltig, mit Kuchen, Chips und Keksen), auch auf den Menschen ähnliche Auswirkungen hat. Eins ist aber bereits jetzt klar, je älter wir werden, desto entscheidender ist gesunde Ernährung, denn sie kann dem Abbau kognitiver Fähigkeiten entgegenwirken.

  • Gabriela Teichmann

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