Rentenalter ist relativ – Ein europäischer Vergleich

Senioren Rentenalter-ist-relativDas Rentenalter wird in den Ländern Europas recht unterschiedlich angesetzt. Das höchste gesetzliche Rentenalter mit 65 haben außer Deutschland noch Dänemark, Finnland, Irland, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Griechenland, Portugal, Spanien und Zypern.

Allerdings liegt das „tatsächliche Rentenalter“, also das Alter, in dem die Menschen aufhören zu arbeiten, bei den meisten dieser Länder im 62. Lebensjahr. Nur Irinnen und Iren arbeiten im Schnitt bis sie 64 Jahre alt sind. Frankreich hat übrigens mit 60 Jahren das niedrigste gesetzliche

Rentenalter, gefolgt von Litauen, wo man mit 61 in Rente gehen kann. Das früheste tatsächliche Rentenalter hat die Slowakei mit 58,7 Jahren. Das gesetzliche Rentenalter liegt dort bei 62. Im Schnitt gehen die Menschen in allen europäischen Ländern zwischen ein bis vier Jahren vor der Erreichung der Altersgrenze in den tatsächlichen Ruhestand. Im Schnitt scheint hier eine Leistungsgrenze erreicht zu sein; oder Firmen trennen sich leichter von Beschäftigten, die kurz vor der Rente stehen. Das ist vor dem Hintergrund einer Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters auf 67 oder mehr Jahre interessant.

  • Andrea Hoffmann

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