In Einsatz gegen den Nagelpilz – der Nagelblitz

Jeder zehnte Mensch in Deutschland leidet unter Nagelpilz. Gelbliche oder braune  Verfärbungen, unebene, bröckelige Nägel an Zehen und Händen sehen nicht schön aus und sind dazu ansteckend. Die Behandlung ist langwierig, denn der Nagel muss nach der Therapie erst wieder gesund nachwachsen.

Eine neue Therapieoption gegen Nagelpilz bietet die Dermatologie nun an. Mit schonender, schmerzfreier Laserbehandlung kann sogar ein langjährig bestehender Nagelpilz gezielt und punktgenau mit dem Nagelblitz behandelt werden. Und so funktioniert es: Der Nagelblitz-Laser kombiniert verschiedene Laser- und Pulslichtverfahren und steht für elektrische und optische Synergie.

Die Behandlung erfolgt über eine Erhitzung des Nagels, ist aber nicht sehr schmerzhaft. Bei unangenehmen Empfindungen durch die Wärme kann sie sofort unterbrochen werden. Der Laserstrahl durchdringt die Nagelschichten und die Zellstruktur und tötet durch die Wärme den Pilz ab. In der Regel umfasst die Behandlung drei Sitzungen. Bei langwierigen Erkrankungen und schweren Fällen können auch weitere Laserbehandlungen sinnvoll sein.

Die Behandlung des Nagelpilzes

Um einen Nagelpilz sicher zu diagnostizieren und fachgerecht zu behandeln, ist eine dermatologische Untersuchung sinnvoll. Je frühzeitiger er erkannt wird, desto schneller kann eine Behandlung erfolgen, ohne dass sich weitere Nägel anstecken. Egal ob Hand oder Fußbehandlung, der Nagelpilzlaser kann nach einfacher Reinigung des Nagels mit speziellem Desinfektionsspray sofort eingesetzt werden.

Nach einer gelungenen Therapie wachsen die erkrankten Partien nach und nach aus und ein gesunder Nagel kann nachwachsen. Die Behandlung mit dem Nagelpilzlaser weist in klinischen Studien eine Erfolgsquote von ca. 70 bis 80 Prozent auf. In besonders hartnäckigen Fällen kann eine langfristige Antibiotikabehandlung angezeigt sein.

  • Gabriela Teichmann

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