Fehlbildungen der weiblichen Brust

Ramon 046 optSie kommen häufiger vor als man vermutet, doch die meisten Fehlbildungen können korrigiert werden.


Bereits in der Kindheit treten manche Fehlbildungen der Mädchenbrust in Erscheinung. Sie werden als Amazonenbrust, Rüsselbrust oder Poland Syndrom diagnostiziert. Später in der Pubertät, wenn die Brüste sich deformiert, zu wenig oder asymmetrisch entwickeln, lässt sich das Ausmaß der Fehlbildung erst vollständig ermessen. Und mit dieser Erkenntnis

entsteht auch der Leidensdruck, den die betroffene junge Frau erleidet.


Die Operation solcher Fehlbildungen gehört neben allen anderen Operationen wie Brustvergrößerung, -verkleinerung und Straffung zum Angebotsspektrum der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie. Dr. med. Ramon Wakili aus Langenhagen erläutert, wann diese Fehlbildungen auftreten: „Schwere angeborene Fehlbildungen, wie z. B. das Poland Syndrom betreffen die Muskulatur oder den Brustkorb und werden schon früh erkannt. Ist dagegen die Brustdrüse betroffen, wird die Fehlbildung erst in der Pubertät sichtbar, wenn es bei einer oder bei beiden Brüsten zu einem Fehlwachstum kommt. Meist bleibt der untere Teil Brust unterentwickelt, nicht selten entstehen gleichzeitig übergroße Brustwarzen. Auch in die Brustwarzen vorgefallenes Drüsengewebe kann Probleme verursachen. Diese Brustfehlbildung wird dann als sogenannte tuberöse Brust bezeichnet. Bei der sog. Amazonenbrust kommt es durch ausbleibendes Wachstum einer Brust zu einer Ungleichheit (Asymmetrie) der Brüste. Bei all diesen Erkrankungen bietet die Plastisch-Ästhetische Brustchirurgie eine Reihe von Möglichkeiten, kleinere oder auch größere Fehlbildungen zu operieren.“


Lebensqualität gewinnen


Ein Arzt braucht viel Erfahrung in der rekonstruktiven Chirurgie, wenn es um den ästhetischen Ausgleich von Asymmetrien geht. Denn für ein symmetrisches Ergebnis fordert der Wiederaufbau einer Brust genaue Anpassung.


Dr. Wakili beschreibt, wie die Operationen ablaufen: „Die Operation kann aus einer einfachen Korrektur der Brustwarzen bestehen. Oft muss aber auch die Form der Brustdrüse korrigiert werden und durch Eigengewebe oder Implantate vergrößert werden. Durch die Anwendung neuer plastisch-chirurgischer Verfahren kann hierbei narbensparend vorgegangen werden.“


Dr. Wakili ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).


Weitere Informationen unter

www.dr-wakili.de oder 
Tel. 0511-72 14 14.


  • Gabriela Teichmann 
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