In Bestform durch die Wechseljahre

Wechseljahre

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Flacherer Bauch, gesunder Stoffwechsel

Der Po wird schlaff, der Bauch voluminöser, die Taille verschwindet – insbesondere um die Körpermitte legen viele Frauen in den Wechseljahren ein paar Pfunde zu. Die Fettpölsterchen führen nicht nur zum Frust beim Kleiderkauf, sondern können auch die Gesundheit gefährden. Mit dem richtigen Lebensstil lässt sich das verhindern.

Mit dem Eintritt in die Wechseljahre schraubt der Körper die Produktion des weiblichen Sexualhormons Östrogen kontinuierlich zurück. Dies beeinflusst bei vielen Frauen die Proportionen: Das Körperfett verlagert sich von Hüfte und Po in Richtung Bauch, erhöht den Taillenumfang und siedelt sich vermehrt rund um die inneren Organe an. Für unseren Stoffwechsel kann das ernste Folgen haben. Denn Fettgewebe schüttet Botenstoffe aus, die unsere Körperzellen unempfindlicher gegenüber Insulin werden lassen.

Erhöhte Diabetes-Gefahr

Unser Körper braucht Insulin, um Glukose aus dem Blut in die Muskelzellen zu schleusen. Kann das Hormon seinem Job nicht mehr nachkommen, steigt das Risiko für Diabetes Typ 2 stark an. Frauen, die in den Wechseljahren aufgrund von Hitzewallungen und/oder Stimmungsschwankungen eine Hormontherapie erhalten, können hier einen Vorteil haben (Infos unter www.myWomensCare.de). Das zugeführte Östrogen kann helfen, den Insulinbedarf zu reduzieren und somit das Risiko für Diabetes senken. Einige Studien zeigen zudem, dass die Hormontherapie, in Kombination mit ausgewogener Ernährung und einem aktiven Lebensstil, dazu beitragen kann, Bauchfett zu verringern.

Sport, Ernährung und Kalorien

Obwohl Frauen in den Wechseljahren nicht mehr essen als früher, legen sie oft an Gewicht zu. Schon ab einem Alter von 35 Jahren verringert sich der Energie-Grundumsatz. Grund: Jedes Jahr schwindet ein Prozent der Muskelmasse – und damit auch deren Energieverbrauch. Das heißt: Mit 50 benötigt eine Frau deutlich weniger Kalorien. Doch es gibt einfache Gegenmittel: Sport und regelmäßige Bewegung wie Walken, Radfahren, Aqua- Gymnastik oder Krafttraining beugen dem Verlust der Muskelmasse aktiv vor.

Wer gleichzeitig die Kalorienzufuhr ein wenig zurückschraubt, lässt Extra-Pfunden kaum Chancen. Statt deutscher Hausmannskost mehr Mittelmeerküche, statt fettiger Fleischgerichte öfter mal Fisch und Gemüse, lieber dünsten als braten, mehr Kräuter als Salz verwenden und mehr Wasser als Säfte trinken. Hungern müssen Sie trotzdem nicht: Mit einer Extra Portion Obst, Gemüse und Vollkorngetreide, in denen viele Ballaststoffe stecken, bleiben Sie lange satt und der Blutzucker steigt nur langsam an.

Quelle: akz-o