Zahnärztliche Kinderbehandlung ohne Stress

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Die Behandlung von Kindern gilt bis heute als große Herausforderung in der Zahnheilkunde. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem ängstliche Kinder, die eine effektive zahnärztliche Behandlung nicht zulassen.

Um diesen Kindern eine gute zahnärztliche Versorgung zu gewährleisten, kann eine Unterstützung in Form einer Sedierung (Dämmerschlaf) oder Allgemeinanästhesie (ITN –Vollnarkose) indiziert sein. In der Praxis von Dr. Matthias Kage und Dr. Saskia von Alven ist die Kinderzahnheilkunde ein Behandlungsschwerpunkt. Hier werden Behandlungen unter Sedierung oder Vollnarkose von der Zahnärztin Frau Kathrin Parey durchgeführt. Sie behandelt seit Jahren Kinder unter Vollnarkose.

Wann ist eine Kinderbehandlung unter Vollnarkose notwendig?

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Kathrin Parey: „In der Regel lassen sich viele Kinder mit Geduld und geschicktem Vokabular gut unter Lokalanästhesie und bei Bewusstsein behandeln. In einigen Fällen jedoch sind Kinder für eine adäquate Kooperation zu ängstlich. Genau wie bei Erwachsenen, besteht aber auch bei Kindern ein Narkoserisiko, sodass eine Indikation hier streng gestellt werden muss.

Eine ausführliche Anamnese und eine allgemeine Gesundheit des Kindes sind Voraussetzung. Wir arbeiten mit erfahrenen Anästhesisten zusammen, die uns bei den Narkosebehandlungen zuverlässig unterstützen. Diese überwachen während des gesamten Eingriffs unsere kleinen Patienten in der Praxis. Ich behandele seit 2009 unter Vollnarkose, bisher gab es keine Komplikationen.“

Welche Art von Behandlungen führen Sie dann unter einer solchen Narkose durch?

Kathrin Parey: „Das Spektrum erstreckt sich von einfachen Zahnfrakturen durch Unfälle bis hin zu starker Schädigung der Zähne durch Karies in folge einer falschen Ernährung und /oder einer Unterversorgung der Zähne mit Fluoriden. Wir nutzen dieses Zeitfenster, indem wir möglichst alle behandlungsbedürftigen Zähne auf einmal versorgen. Besonders dann, wenn eine
umfangreiche Zahnbehandlung ansteht, die länger dauert, ist das sinnvoll. Manche Kinderzähne sind schwer geschädigt durch kariöse Zahndefekte. Gesüßte Getränke wie Tees oder Säfte beispielsweise können so etwas hervorrufen.

Bei kariösen Defekten im Seitenzahnbereich, die so groß sind, dass eine Füllung nicht mehr ausreicht um den Zahn zu behandeln, kann man mit einer Kinderkrone den Zahn wieder einsatzfähig machen und vor dem Verlust retten. Auch bei Lücken im Frontzahnbereich ist eine umfangreiche Behandlung notwendig. Diese müssen geschlossen werden, denn die Frontzähne haben viele wichtige Funktionen, beim Abbeißen von Nahrung, aber auch bei der Sprachentwicklung der Kinder. Hier fertigen wir Zahnersatz auch schon für die ganz kleinen Patienten in Form einer Kinderprothese an. Die Zeit der ITN Narkose wird auf jeden Fall genutzt, um effektiv und nachhaltig die nötige Behandlung durchzuführen.“

Wie geht es nach einer solchen Narkosebehandlung weiter?

Kathrin Parey: „Nach der Narkosebehandlung dauert es ca. eine Stunde, bis das Kind wieder munter ist und mit den Eltern nach Hause gehen kann. Nach der primären Zahnsanierung sind dann regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und vor allem Prophylaxemaßnahmen für Kinderzähne in entspannter Atmosphäre ohne Stress vom Kind in der Praxis zu erlernen. Wir beziehen auch die Eltern mit in die Kontrollbehandlungen ein und informieren die Eltern über geeignete Fluoridierungsmaßnahmen für zu Hause und über eine zahngesunde Ernährung.“

Wie teuer ist eine solche Narkosebehandlung? Wird sie von den Krankenkassen übernommen?

Kathrin Parey: „Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten für eine ITN ( Vollnarkose) Behandlung bis zum 12. Lebensjahr. Danach ist dies eine Privatleistung.“

Quelle: BÄRENSTARK – IHRE ZAHNÄRZTE

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